07.05.2013

Zauberköche und Wünsche gesucht.

Mittlerweile vergeht mir nach unzähligen Tiefkühl- und Aldimahlzeiten der Geschmack das Fertiggerichten. Mich jedoch stundenlang an den Herd zu stellen, das sehe ich gar nicht ein. Schon gar nicht, wenn mein Magen bereits knurrt. Nachdem mir nun meine besten Ideen auch zu langweilig werden (Sowas wie "Suche alles was du hast und brate es zusammen an"), brauche ich nun wirklich ganz dringend Ideen, wie ich schnell und lecker eine Mahlzeit für eine Person mit großem Hunger zaubern kann.
Leider bin ich im Kochen wirklich völlig unbeholfen. Ich musste sogar googeln, was "ausdünsten" bedeutet. Also bitte nur ganz einfache Sachen, oder mit großer Erklärung! Ach, und nix mit Fleisch bitte. :)
Kommendes Wochenende wird hier eine kleine Umgestaltung stattfinden. Das verrucht langweilige Layout wird neu aufgemotzt, auf den neusten Stand gebracht und ändert die Farben. Nach Wochen des Bloggertiefs und des Zeitmangels werde ich mir zukünftig wieder mehr Zeit für meinen Blog einräumen - immer hin gibt es ihn mittlerweile seit einem Jahr. Der Spiritual-Sunday wird fortgeführt und einige Bloggerthemen die noch auf meiner To-Do-Liste stehen sorgfältig abgearbeitet. Was würdet ihr am liebsten Lesen?
Neuigkeiten von Lissy • Tricks gegen Nagelkauen • Tierfotografie Shooting Ablauf • Roomtour in der neuen Wohnung • Ausmisten im Schrank, Aufräumen im Leben • What's in my bag • Stichwort: Die Seltenheit des Seltenseins • DIY Vintage Look Möbel • Ohne was ich nicht leben kann • 5 strange Facts • 1 Jahr Alltags Adrenalin: Ups & Down • Clickertraining mit Katzen .
Zuletzt für alle nochmal einen Zuckerschock am frühen Morgen:

25.04.2013

Ein seltener Gast.

Hach, ich weiß, ich weiß. Ich melde mich wieder zu wenig. Es ist nicht so, als würde ich nicht bei besonderen Dingen die ich am Tag zu höre und sehe denken "Das wäre ein Blogeintrag wert", sondern es ist eher so, dass ich dann denke "Das wäre ein Blogeintrag wert, aber wann zum Teufel soll ich das auch noch erledigen?!"
Ich bin für den kompletten April bis Mitte Mai was die Tierfotografie angeht komplett ausgebucht. Ich renne jeden Tag vom Bürojob zum Fotojob, vom Fotojob zum nächsten Fotojob, vom Fotojob zum Computer und vom Computer durch die Küche ab ins Bett. Zwischendurch bespaß ich natürlich dieses kleine süße Monster, das am Samstag bei mir eingezogen ist, wenn sie nicht gerade auf meinem Schoß schläft.

Die Kleine entwickelt sich prächtig. Sie schläft nachts in ihrem Thron allen Ernstes solange, bis ich aufstehe. Wenn es, wie am Wochenende, mal 10 Stunden sind - kein Thema. Die Dame schläft, bis Mama aufsteht. Sie hatte absolut keinen Trennungsschmerz und war von Anfang an wie auf mich gebannt. Sie ist ein kleiner Wildfang, der liebend gerne einfach nur durch die Wohnung rennt während man ihr hinterher läuft und komische Geräusche macht. Darauf steht sie total. Worauf sie auch steht, sind meine Shooting-Körbe für Kätzchen. In die setzt sie sich zum Putzen, zum Schlafen, zum Spielen.
Ihre Spielzeuge schleppt sie durch die ganze Wohnung, und wenn eine Leine dran ist, die ich festhalte, dann schleppt sie mich gleich mit weg. Gestern lag mein Reflektor angelehnt an das Wetter, durch das die Sonne schien. Die reine Sonne war ihr wohl nicht warm genug, sodass sie den Reflektor umschubste und zum Fleck auf dem Boden zog, an dem die Sonne durch das Fenster trat. (Oh ja, und der Reflektor ist nicht klein! Beweisfoto weiter unten) Dann legte sie sich auf die Silberfläche um von oben und gleichzeitig von unten gebraten zu werden.
Kleine Diva. Das ist sie wirklich. Wenn ich sie anmeckere, ("Nein!"), sobald sie auf den Tisch springt oder an die Steckdosen geht, rennt sie immer weg und meckert dabei. Genau so meckert sie, wenn ich nach Hause komme. Vielleicht erzählt sie mir aber auch nur von ihrem Tag, das habe ich noch nicht so genau heraus gefunden. Vielleicht ein bisschen von beidem.
Da ich, wie immer, nichts sonderlich anderes zu erzählen habe, außer von meiner Arbeit und von meiner Katze, mache ich nun einen "Arbeits- und Catstagramrückblick". Hier also meine letzten Arbeitsergebnisse, und darunter ein kleiner Instagram-Rückblick. Wer von Lissy auf dem aktuellen Stand sein möchte, darf mir gerne auf Instagram folgen. Mein Instagram handelt nämlich nun zu 95% nur noch von ihr! ("wunderlos")


Wer sich die Grafik genau ansieht, wird erkennen, dass ein Foto kein Tier enthält. Für mein kürzlich angestrebtes Blütenshooting passte Alina mit ihrem Candyhair einfach wie Arsch-auf-Eimer ins Konzept. Wenn ihr ihren Blog bisher noch nicht besucht habt, solltet ihr das spätestens jetzt mal tun. Husch husch!

Mehr Fotos, ganze Fotostrecken und kleine Vorschauen, so wie alle Bilder von Alina findet ihr auf meiner Facebookseite und auf meinem Fotografieblog.

Instagram a.k.a. Catstagram
Die Süchtigen dürfen mir gerne auf Instagram folgen: "wunderlos"


Müdes Erwachen // Ich glaube, da ist kein Reflektor in meiner Reflektor-Tasche..


"Mama, kraul mich" // Da zieht sie sich allen ernstes den Reflektor in die Sonne, damit auch von unten schön warm ist!


Soft kitty, sleepy kitty, little ball of fur.. // Wir Katzen lieben Californication


Der Pulli lag eigentlich im Schafzimmer. Eigentlich. // "Mist, sie hat mich gefunden"


"Weiter unten Mama!!" // Gute-Nacht-Küsschen.

21.04.2013

Nie mehr alleine schlafen.


Gestern ist eine ganz besondere Dame bei mir eingezogen, ein Mädel, dass ich schon seit Wochen und Monaten herbei sehne: Die hübsche Katzendame "Lissy".

Meine Suche nach der richtigen Katze war wirklich kein Katzensprung. Anfangs war ich noch der direkten Überzeugung, unbedingt eine Katze aus dem örtlichen Tierheim adoptieren zu wollen, in dem ich auch ehrenamtlich aushelfe. Da ich eine relativ junge Katze wollte, wurde der Wirkungskreis natürlich weiter eingegrenzt. Im Tierheim fragte ich, wo die Jungtiere seien, und man beleitete mich zu einem Container am hinteren Ende des Katzenhauses. "Im Katzenhaus ist es zu laut und wir haben dort keinen Platz mehr, wir haben eine Sperre für Katzen, wir nehmen keine mehr an.", klang eher wie eine Rechtfertigung. Die gute Frau - die wirklich nett war - machte den Container auf und was war darin? Katzen. Übergroße Gehege oder eher Käfige mit Katzenbabies. Ohne Frischluftzirkulation und ohne dauerhaftes Tageslicht war mir klar, dass mein Mitleid zwar groß war, aber ich die Sache nicht unterstützen würde. Mit einem mulmigen Gefühl im Bauch brach ich somit die Suche dort ab. Ein schneidendes Thema, über das jeder eine andere Meinung hat.
Meine nächste Suche begann auf Ebay-Kleinanzeigen. Nachdem ich von Maine-Coons überhäuft wurde, stachen mir die hübschen britischen Kurzhaarkatzen ins Auge. Als Karthäuser war Neo ja ein entfernter verwandter diese Rasse. Eigentlich wollte ich nicht direkt eine Rassekatze - es hätte auch ein Streuner sein können, hauptsache gesund, sozial aufgewachsen und brav. So stieß ich jedoch irgendwann auf die Kontaktanzeige einer Züchterin aus Krefeld.
Bei meiner Arbeit als Tierfotografin stoße ich nicht selten auf Züchter. Ich unterstütze keine Legebatterien und keine Züchter, die nicht ehrenvoll züchten. So weiß ich nach vielen Gesprächen mit befreundeten Züchtern (oder Züchtern, die durch ihre tollen Ansichten zu Freunden geworden sind), worauf es bei einem guten Züchter ankommt, und bei wem man ohne schlechtes Gewissen eine Katze abnehmen kann. Vorige Besuche bei anderen Züchtern haben sich schnell erledigt - es waren genau solche Legebatterien. "Nein, keine Papiere" - "Wieso nicht? Sie sind doch im Verein?" - "Weil es dann billiger für Sie ist". BULLSHIT. Papiere kosten nur 50 Euro. Der wahre Grund ist, da ein Züchter der im Verein ist offiziell nur 1x im Jahr je Katzenmama Junge züchten darf - eine tolle Regelung, damit das Muttertier nicht ausgenutzt wird. Alle weiteren Würfe im Jahr bekommen keine Papiere. Verantwortungsvolle Züchter mit den besten Absichten würden daher niemals ohne Papiere züchten. Es bringt ihnen ja nichts, da richtige Züchter ihre Zuchtlinie weiterführen wollen, auf Shows vorstellen wollen, und das geht ohne Papier nunmal nicht. Andere hielten in einem Zimmer 2 Mütter mit Kitten, im anderen Zimmer den Deckkater. Noch grausamer geht es wohl nicht. Mein letzter Besuch, die besagte Züchterin in Krefeld, gefiel mir auf Anhieb. Sie hatten ein großes Wohnzimmer in dem bereits ein Wurf herumtollte, alles sauber, geordnet, tolles Spielzeug und man sah, mit wie viel Liebe sie die Katzen aufzogen. Zudem sahen die Katzen einfach wundervoll aus. Die dortigen Kätzchen waren bereits alle vergeben - aber sie erwarteten Ende Januar einen weiteren Wurf der anderen Katzendame (Sie haben 2 Katzen). Ich durfte mir das tragende Muttertier ansehen, haben uns nett unterhalten und schließlich stand für mich fest: Falls ein Mädchen geboren wird, soll es meins sein. So wartete ich sehnsüchtig Ende Januar auf Nachricht aus Krefeld. Schließlich war es so weit - und zwei Mädchen waren wirklich dabei. Ich bekam Fotos und Infos zugeschickt, wie die Kleinen sich entwickeln, und als ich Ende Februar für den ersten Besichtigungstermin vorbeikommen durfte, war die Freude kaum größer.  Sie brachte zwei Kätzchen im Korb zu mir, die beiden Mädchen. Das eine etwas heller (alle in den Whiskas-Farben, auch "tabby" genannt), die andere deutlich dunkler in den Streifen. Die dunklere musterte mich vom ersten Augenblick an. Sie nahm den Blick nicht von mir, bis ich nach dem desinfizieren der Hände ein paar kleine Annäherungsversuche starten durfte. Da war es eigentlich schon geschehen: Liebe auf den ersten Blick. Sie hatte mich gewählt. "Sie ist es." Ich bekam fast jede Woche neue Bilder der Kleinen und Infos, wie sie sich entwickelt. Habe Emails bekommen, nachdem sie entwurmt und geimpft wurde, wie sie das ganze vertragen hat, welche Persönlichkeit sie entwickelt. Nachdem Lissy nun 13 Wochen alt ist, war es endlich soweit. Natürlich standen wir auf dem Hinweg für eine Strecke von 40 Minuten erstmal 2,5 Stunden im Stau. So musste es ja sein. Angekommen, entdeckte ich Lissy sofort in dem 7-köpfigen Wurf, von dem nur noch 4 dort waren und auf Abholung warteten. Nachdem wir sie geweckt hatten (Die kleine schlief gerade wie ein Engel), guckte sie mich an und legte sich sofort auf meinen Schoß. "Ein gutes Zeichen für euch, besser geht es nicht.", lächelte die Züchterin. Alles andere war schnell gemacht, der Trennungsschmerz für die Züchterin war denke ich mal groß genug. Sie verabschiedete uns mit Tränen in den Augen und einem "Du wirst es gut haben Lissy, da bin ich mir sicher!" Auf dem Rückweg schrieh die kleine Maus, ganz herzzereißend. In der Wohnung tapste sie fröhlich herum, erkundete alles.
Mittlerweile weiß sie, wo die Toilette ist, wo ihre Leckereien stehen und hat auch bereits ein Lieblingsspielzeug. Die Nacht schlief sie an meinem Hals, auf meinem Bauch oder unter der Bettdecke. Sie ist absolut auf mich fixiert - hoffentlich wird das nicht noch zum Problem. Ich werde versuchen, aus Samstag nun immer einen "Caturday" zu machen. Sie macht in den nächsten Wochen bestimmt einiges lustiges Zeug. :)

Gerade schläft die Kleine auf meinem Schoß. ♥


Lissy mit 7 Wochen


Lissy bei der Ankunft gestern.

14.04.2013

Eine Ladung Klischée.

Als ich die Blüten sah, bekam ich plötzlich Lust auf eine eigentlich total ausgeschöpfte Idee, die ich jedoch noch nie selbst in die Tat umsetzte. Falls ein nettes Mädchen aus der Umgebung im Ruhrgebiet Lust hat, ein paar klischéehafte Bilder umgeben von rosa Blüten machen zu lassen, so mögest du jetzt sprechen! :)